• Was habe ich als Patient von den Rabattverträgen?

Ziel der Rabattverträge ist es, die Arzneimittelausgaben von 24 Milliarden Euro pro Jahr (2006) zu senken. Dazu geben die jeweiligen Pharma-Partner den Krankenkassen einen zusätzlichen Rabatt auf die Verkaufspreise. Die Krankenkassen müssen also deutlich weniger für das jeweilige Arzneimittel zahlen. Diese Entlastung kommt über den Kassenbeitrag indirekt auch jedem einzelnen Patienten zu Gute.

Warum bekomme ich nicht mehr das Medikament, an das ich gewöhnt bin?

Per Gesetz sind Apotheken – von begründeten Ausnahmen abgesehen – verpflichtet, die von der Kasse rabattierten Arzneimittel abzugeben. Hier hat der Gesetzgeber sichergestellt, dass nur 100% wirkungsgleiche Präparate gegeneinander ausgetauscht werden dürfen.

Das rabattierte Arzneimittel unterscheidet sich also vielleicht in Farbe und Form von dem gewohnten Medikament, ist aber in der Wirkung identisch.

•  Kann ich in der Apotheke darauf bestehen, mein gewohntes Medikament zu erhalten?

Der Apotheke sind bei rabattierten Arzneimitteln die Hände gebunden, das heißt es darf nur das rabattierte Medikament abgegeben werden. Nur bei einer vom Pharmaunternehmen oder Großhandel bestätigten Lieferunfähigkeit, darf die Apotheke das rabattierte Präparat durch eines der drei günstigsten am Markt ersetzen oder das verordnete Arzneimittel.

Warum hat betapharm die meisten Rabattverträge in Deutschland?

Rabattverträge haben bei betapharm schon eine längere Tradition. Die ersten Verträge wurden bereits Anfang 2005 abgeschlossen, als viele andere noch nicht daran dachten.

Wir haben Rabattverträge von Anfang an als Chance begriffen, unserem Ziel näher zu kommen:  Der Verbesserung der Versorgungsqualität durch hochwertige und dennoch preisgünstige Arzneimittel.

Welche betapharm-Präparate beinhalten die Rabattverträge?

Bis auf einige Verträge mit AOKs (hier sind die 22 Ausschreibungs-Wirkstoffe ausgenommen) umfassen die Rabattverträge bei betapharm immer das gesamte Sortiment.

Rund 54 Millionen Versicherte (entspricht ca. 80% aller gesetzlichen Versicherten in Deutschland) profitieren somit von hochwertigen und preisgünstigen betapharm-Arzneimitteln.

Ärzte können Arzneimittel von betapharm in jedem Fall unbesorgt verordnen. Apotheker haben es leichter in ihrer Sortimentsgestaltung.

Darf ein Arzneimittel, das nicht im Rabattvertrag steht, grundsätzlich nicht mehr abgegeben werden?

Die Therapiehoheit liegt nach wie vor beim Arzt. Dieser kann durch Setzen des Aut-idem-Kreuzes auf ein nicht rabattiertes Arzneimittel „bestehen“.

Gibt es andere Gründe, warum ein verordnetes Arzneimittel nicht durch ein rabattiertes substituierbar ist?

Für Ärzte und Apotheker bedeutet das, dass sie bei einem Großteil ihrer Patienten rabattierte Arzneimittel von betapharm abgeben können. Insgesamt bestehen derzeit Verträge mit 147 Krankenkassen – darunter die Barmer Ersatzkasse, die Techniker Krankenkasse, 14 Innungskrankenkassen, 116 Betriebskrankenkassen sowie 13 AOKen.

betapharm-Service: Rabatthotline - 0821/74881-555
Als besonderen Service bietet betapharm für Ärzte und Apotheker eine spezielle „Rabatthotline“ an. Dort beantworten Experten alle Fragen, die sich zu diesem Thema ergeben: neben Informationen zu Rabattverträgen gehören dazu auch die Regelungen zu Auti-Idem und zur aktuellen Liefersituation. Die Rabatthotline ist montags bis donnerstags von 9:00 – 18:00 Uhr und freitags von 9:00 – 14:00 Uhr erreichbar. Fragen werden auch per E-Mail beantwortet unter: rabatthotline(at)betapharm.de

Erste Rabattverträge bestehen seit 2005
Rabattverträge haben bei betapharm schon eine längere Tradition: Die ersten Verträge wurden bereits Anfang 2005 abgeschlossen - der erste Vertragspartner war die Barmer Ersatzkasse. Denn wir haben Rabattverträge von Anfang an als Chance begriffen, Ärzte, Apotheker und Patienten finanziell zu entlasten und das auch so schnell wie möglich umgesetzt. Bis auf einige Verträge mit AOKs umfassen die Rabattverträge bei betapharm immer das gesamte Sortiment. Ärzte können Arzneimittel von betapharm in jedem Fall unbesorgt verordnen. Apotheker haben es leichter in ihrer Sortimentsgestaltung.

Beitragssicherungsgesetzes (BSSichG)
Die Möglichkeit, dass Arzneimittelhersteller mit Krankenkassen Rabattverträge schließen können, besteht bereits seit dem Jahr 2003 mit Inkrafttreten des Beitragssicherungsgesetzes (BSSichG). Zentrales Ziel dieser Rabattverträge ist es, die Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung zu erhöhen. Durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz vom 1. April 2007 ist die Bedeutung von Rabattverträgen nach § 130a Abs. 8 SGB V weiter gestiegen, erst seitdem hat das Thema stark an Beachtung gewonnen. Das liegt insbesondere an einer Änderung der Aut-Idem-Regelung. Seitdem ist der Apotheker verpflichtet, mit rabattierten Arzneimitteln zu substitutieren (nach § 129 Abs. 2 SGB). Viele Hersteller haben daher erst in diesem Jahr Verträge mit Krankenkassen abgeschlossen.

Partner der Krankenkassen durch soziale Verantwortung
betapharm ist ein gefragter Vertragspartner bei den Krankenkassen, da wir nicht nur günstige Preise bieten, sondern auch sozial engagiert sind. Damit sind wir eine Ausnahme im Generikamarkt. betapharms Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen: Qualitativ hochwertige Medikamente zu günstigen Preisen, innovative Problemlösungen im Gesundheitssystem und Wissensvermittlung zu sozialmedizinischen Themen für Fachkräfte im Gesundheitswesen. Damit wollen wir dazu beitragen, dass sich die Versorgung der Patienten verbessert.

Soziales Engagement seit 1998
So engagiert sich betapharm beispielsweise seit 1998 für den Bunten Kreis – eine Nachsorgeeinrichtung für schwer kranke Kinder. Weitere innovative Projekte werden über das 1999 gegründete gemeinnützige beta Institut entwickelt. Dazu gehören mammaNetz – ein integriertes Versorgungsmodell für brustkrebskranke Frauen oder Papilio – ein Kindergartenprogramm zum Schutz von Kindern gegen die Entwicklung von Sucht und Gewalt. Mehr zu unseren sozialen Engagement erfahren Sie hier.

betaCare – das Wissenssystem für Fachkräfte im Gesundheitssystem
Der dritte Baustein in betapharms Geschäftsmodell ist das umfangreiche Wissenssystem zu Krankheit und Soziales betaCare. Es gibt Antworten auf soziale Fragen, die im Rahmen von Erkrankungen über das Medizinische hinausgehen. betapharm stellt mit betaCare Ärzten und Apothekern Wissen zur Verfügung, das sie bei der Beratung ihrer Patienten in sozialrechtlichen und psychosozialen Belangen unterstützt. Wichtige Bausteine von betaCare sind zum Beispiel das Expertentelefon betafon, das Nachschlagewerk betaListe und betanet. Mehr Informationen ....